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4. Sonntag im Jahreskreis
Er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat
1. Lesung: Deuteronomium 18,15-20 2. Lesung: 1. Korintherbrief 7,32-35 Evangelium: Markus 1,21-28 Kollekte: Tokyo
Paukenschlag zum Auftakt
Wir Menschen haben ein gutes Gespür dafür, wenn jemand wirklich etwas zu sagen hat. In Politik, Gesellschaft, Kirche, wo auch immer. Wenn jemand mit der ganzen Kraft seiner Worte Dinge anspricht, die vorher noch nie so gesagt wurden. Die etwas total Neues darstellen. Da kann einem eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Ja, das kann einen geradezu erschrecken und Angst einjagen. Umso eindrucksvoller stellt es sich dar, wenn den gewaltigen Worten zum Erweis noch Taten folgen.
So ähnlich muss man sich das vorstellen, als Jesus zu Beginn seines öffentlichen Wirkens in der Synagoge seine neue Lehre machtvoll und demonstrativ verkündete. Das haute die Zuhörer geradezu vom Hocker. Jesu Lehre, die die Gottes- und Nächstenliebe über alles stellt, ist eine schallende Ohrfeige für die selbstgerechten und innerlich „toten“ Religionsexperten mit ihrer Gesetzesmoral und Gesetzesstrenge. Ihre Lehre wird letztlich als „Leere“ entlarvt. So wird es jeder Verkündigung ergehen, die nicht Gott in den Mittelpunkt stellt, nicht aus dem liebenden Herzen kommt und ihr nicht Taten folgen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Hartmann, Pastoralreferent
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